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Karma Flights Update

Im April und Mai 2015 wurde Nepal von verheerenden Erdbeben heimgesucht, und die Hilfsorganisation „Karma Flights“, die Piloten daraufhin gegründet haben, hat hervorragende Arbeit geleistet, um der ortsansässigen Bevölkerung umgehend zu helfen. Die Spenden von tausenden Piloten haben seit dem Erdbeben wesentliche Unterstützungen und wichtige Hilfsmaßnahmen ermöglicht. Hier ist ein Update von Karma Flights und  The Cloudbase Foundation darüber, was unsere Spenden genau bewirkt haben:
We brought approximately 32 tons of food, fresh water, shelter and medical supplies and teams in by foot, jeep, motorbike, helicopter and pack animal; built almost 400 temporary shelters for families and 4 temporary schools; set up a field hospital and served over 300 patients, funded additional transport and hospital care/surgery for 14 patients with life-threatening conditions; restocked 18 schools with school supplies and 4 health posts with medical supplies; provided hundreds of solar lights/charging stations to villages without power and hundreds of water filtration systems for safe drinking water; hired a bulldozer to clear landslide impacted trails; funded the epicenter area church (used as our emergency supply-distribution center) to repair their earthquake damage and build a retaining wall against monsoon floods and employ a full-time nursery school teacher; coordinated a large-scale hydro-project which restored clean and sufficient water to a village suffering a cholera outbreak; distributed warm clothes/blankets/shoes and earthquake-safety-instruction coloring books and crayons to over 600 students in remote mountain villages; and committed to 62 long-term full-scholarships for impoverished children who lost a close family member to the quake.

In addition to this emergency response, Karmaflights Nepal continues to support its long-term waste-management, health camp, vulture conservation, village-buffalo (purchasing a buffalo for villagers to share milk), educational scholarship and hot-lunch programs. We’ve additionally been able to provide all 137 homes in Arnakot Deurali with smoke-free stoves, trained locals to build homes out of earthquake resistant earthbags, installed a solar-powered computer lab, run health camps and distributed solar lights.

For continued updates, info, photos of the relief effort, and to donate to the cause, visit www.karmaflights.org.

Änderungen im Speedster Manual

In der PPG Welt gibt es immer noch einige Unklarheiten über die Eigenschaften des Reflex Profils in der PPG Schirm Entwicklung. Tatsächlich macht das Reflex PPG Schirme sehr viel stabiler und bei weitem weniger klappanfällig. Allerdings ist in manchen Fällen auch das aktive Fliegen sehr wichtig, und wir glauben nicht, dass das Reflex jemals diese Notwendigkeit des aktiven Fliegens vollständig ersetzen wird. Wir haben versucht, diese Punkte in der aktualisierten Version des Speedster Manuals, das jetzt online ist, zu klären.

Das Speedster Manual unterscheidet sich etwas von den anderen Manuals unserer PPG Schirme, weil der Speedster ein neuer und anderer Schirm ist. In den Speedster ist viel Reflex eingebaut, mehr als in jeden anderen Schirm, und das hat ihm einen sehr beeindruckenden Geschwindigkeitsbereich eingebracht. Obwohl der Speedster für seinen hohen Cruising Speed bekannt werden könnte, glauben wir auch, dass seine hohe Effizienz, sein agiles Handling und sein Komfort, den er während des Fluges bietet alles ebenso wichtige Punkte sind, die genau so viel dazu beitragen, dass dieser neue Schirm so viel Freude bereitet und aus seinem Mittbewerberfeld heraussticht.

Hier kannst du das neue Manual downloaden: download the new manual.

Du findest es auch auf unserer Seite über folgenden Weg in deiner Sprache: Paramotor-Produkte – PPG Schirme – Speedster.

Solltest du den Speedster bisher noch nicht ausprobiert haben, können wir dir nur empfehlen, es zu tun. Frage einfach deinen ortsansässigen Ozone Händler nach einem Testflug.

Cheers vom gesamten Team. Und: Happy motoring!

Das Ozone Reflex Profile (OZRP): Interview mit Dav Dagault

David Dagault ist Ozones Designer und erster Testpilot und ist damit natürlich auch verantwortliche für unseren Erfolg im PGG Bereich und der Viper Serie. Durch die Erfindung des „Reflex-Profiles“ sind viele Fragen bezüglich der Designtheorie und Flugpraxis von Reflexflügeln aufgetaucht. Das OZRP wird über den Link auf der linken Seite erklärt, aber wir würden gerne noch einige weitere Antworten zur Flugpraxis anbieten.

Flugfragen, die Technik und Praxis betreffen solltest du direkt an den erfahrenen Fluglehrer deines Vertrauens richten, aber Dav gibt hier Piloten Rat, die gerne mehr Informationen über das Trimmen und dem Stabilo-Steuerungssystem von modernen Schirmen wie dem Viper 2 hätten.

Frage: Es gibt 2 Steuerungssysteme beim Viper 2. Wann und bei welchen Bedingungen sollte ich welches von beiden benutzen?

Antwort: Der Viper 2 verfügt über die normale Bremsensteuerung, die du die meiste Zeit benutzen solltest. Allerdings ist es – wie oben beschrieben – nicht ideal bei hoher Geschwindigkeit und einem niedrigen Anstellwinkel die Bremsen zu benutzten. In diesem hohen Geschwindigkeitsbereich muss es natürlich eine Alternative geben, den Schirm zu Steuern. Die Nachfrage kam hauptsächlich von Wettkampfpiloten, die sehr nah am Boden scharfe Kurven fliegen müssen um Slalomkurse in kürzester Zeit absolvieren zu können.

So ist das Stabilo-Steuerungssystem entstanden, und wir glauben, dass unser System das effektivste ist, das du derzeit finden kannst: Es zieht nicht nur den Stabilo nach unten wie bisherige Systeme (was hauptsächlich die Rollbewegung des Schirmes beeinflusst), sondern kontrolliert auch das Gieren des Schirmes und ist daher trotz weniger Input effektiver.

Noch einmal: beschleunigtes und / oder ungetrimmtes Fliegen sollte nur hervorragenden Piloten und sehr ruhigen Bedingungen vorbehalten sein, und das Manöver sollte natürlich ausschließlich in genügend Höhe stattfinden um sicherzustellen, dass sich der Schirm aus jeder Situation wieder erholt.

Frage: Ich habe gehört, dass Schirme in Turbulenzen besser über die C-Gurte gesteuert werden sollten. Ist das wahr?

Antwort :Wenn du bei Trimmgeschwindigkeit fliegst, wirst du deinen Schirm wie gewohnt mit den Bremsen fliegen, dafür bedarf es keiner besonderen Technik.

Wenn du sehr schnell und mit einem niedrigen Anstellwinkel fliegst (Höchstgeschwindigkeit und / oder die Trimmer geöffnet), ist es nicht empfehlenswert während dessen die Bremsen zu berühren, da ansonsten das Risiko besteht, dass der Schirm kollabiert.

Dieser Kommentar stimmt, wenn es sich um Schirme ohne Reflex in ihrem Profil handelt. Die Technik des Steuerns durch die hinteren Tragegurte kommt aus der Freiflug Wettbewerbsszene, wo die Piloten schnell fliegen müssen und dennoch nicht kollabieren oder Geschwindigkeit einbüßen dürfen.

Eindeutig ist, dass der beste Weg, einen Kollaps zu vermeiden darin besteht, den Beschleuniger / Trimmer zurückzunehmen. Allerdings wird es dabei helfen bevor der Beschleuniger komplett freigegeben wird und der Trimmer wieder auf Normalflug eingestellt werden, sich vor einem Kollaps zu schützen, indem man die C-Leinen entsprechend stark zieht.

Frage: In welchen Bedingungen sollte ich NICHT mit ausgestellten Trimmern fliegen, zum Beispiel bei welcher Art von Turbulenzen?

Antwort: Wir empfehlen, dass die Piloten den Beschleuniger an Stelle des Trimmers benutzen ganz einfach deshalb, weil du bei Turbulenzen sofort durch das Auslösen der Speedbar auf Standarttrimm zurückgehen kannst, und das garantiert ein besseres Verhalten im Falle eines Kollaps.

Im Allgemeinen ist die Speedbar effektiver, weil du „aktiv“ mit dem Beschleuniger fliegen kannst. Indem du die Speedbar mehr oder weniger drückst, kannst du den Pitch deines Flügels einstellen um die Abweichungen beim Anstellwinkel, die durch aktive Luft verursacht werden, zu minimieren.

Es gibt keine Turbulenzskala, die angibt, wann Piloten sicher mit gelösten Trimmern fliegen können. Das hängt immer von den Fähigkeiten und dem Erfahrungsschatz jedes einzelnen Piloten ab. Man sollte nur in extrem ruhigen Bedingungen mit geöffnetem Trimmer fliegen, ohne Thermik und Wind, und in dem vollen Bewusstsein, dass im Falle eines Kollaps die Reaktion des Schirmes extrem dynamisch sein kann.

Frage: Sollte ich aktiv pilotierende Techniken benutzen, so wie es Freiflug Piloten tun?

Antwort: Ja, warum nicht? Es stimmt, dass das Reflex im Vergleich mit einem Freiflugflügel mehr „Solidität und Kollaps Resistenz“ für den Schirm bietet, aber das heißt nicht, dass du den Schirm nicht aktiv steuern solltest. Es gelten dieselben Regeln wie für einen Freiflugschirm: wenn es ein turbulenter Tag ist, fliegst du deinen Schirm aktiv. Wenn du hingegen einen verschneiten Berghang ohne Wind und Thermik hinabgleitest, kannst du dich entspannen.

Und für Motorschirme gilt das gleiche: du musst die notwendige Aufmerksamkeit und aktives Pilotieren einsetzen, die du in jedem Augenblick des Fliegens brauchst.