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Ermanno Pedroncelli startet mit seinem Geo vom Cho Oyu in 7000m Höhe

October 16, 2006

Die italienischen Ozone Piloten, Ermanno Pedroncelli und Enrico Frigerio sind gerade von ihrer Expedition aus dem Himalaya zurückgekehrt. Ihre Versuche den Gipfel des Cho Oyu ohne Sauerstoff zu erreichen, sind leider dem schlechten Wetter zum Opfer gefallen. Jedoch konnte Ermanno ein kurzes Wetterfenster ausnutzen, um vom Camp 2 (7000m) aus zu fliegen. „Heute bin ich vom Camp 2 unterhalb des Gipfels gestartet. Es war viel schwieriger als die Alpin-Starts, die wir in diesem Sommer gemacht haben, als wir in 36 Stunden von drei 4000ern gestartet sind. Als ich oben ankam war ich müde, aber sonst ging es mir gut. Es gab starken Rückenwind – also keine Chance zu Fliegen und keine Chance am nächsten Tag den Gipfel zu erreichen. Also mussten wir wieder nach unten. Am Nachmittag lies dann der Wind wegen einer Cumulonimbus auf der Rückseite des Berges kurz nach. Ich nutzte diese Chance und bin gestartet. Es gab absolut keinen Wind und viel Schnee – nach 6 Schritten lag ich bereits auf meinem Bauch und bin Richtung Tal geschlittert. In dieser Höhe braucht man viel Geschwindigkeit um abzuheben – zum Glück waren keine Felsen im Weg und nach 100m bin ich dann doch geflogen! Der Flug dauerte 15 Minuten und war wunderbar – ich bin dann am Nang-Pa-La Gletscher in der Nähe des Base Camps bei 5700m problemlos gelandet. 15 Minuten Flug anstatt zwei Tage zu Fuß. Danke Ozone!“ Herzlichen Glückwunsch Ermanno!