Hallo zusammen,
schaut Euch die Story unten von einem von Jim & Cathy´s Freunden für www.kiteyukon.com an - entschuldige Kunde - wir haben deinen Namen nicht
Wenn du jemals Lust auf einen sehr speziellen Snowkite-Trip zum Snowkite-Himmel hast, wirst du Jim & Cathy kontaktieren müssen - sie kennen die besten Spots um Yukon, können alles organisieren und sind Snowkite-Süchtige mit Passion für Spaß und Abenteuer…
Lies weiter über das neueste Wahnsinns-Abenteuer unseres freundlichen Kunden zum Mount Logan.
Epic! Ein krasses Statement, was Fahrern gegeben wird, die die Grenzen mit massiven Airs und 1000km-Expeditionen sprengen, aber die letzte Woche oben auf den Eisfeldern von Mt. Logan grenzte an Übertreibung.
Acht von uns starteten den Trip mit einer krassen Sonnenwend-Party an der Küste des Kluane-Sees im Yukon Territory von Kanada. Nach einer kurzen Wetter-Verspätung und der Überschreitung einiger persönlicher Grenzen waren wir auf dem Weg zuM größten vergletscherten Gebiet auf dieser Seite der Antarktis. (nicht zufällig der einzige Ort, wo die Ex von einem aus unserer Gruppe wohnt).
Der erste Tag wurde von einem eingekesselten Hochdruckgebiet ruiniert, das einen schönen Blick auf Mt. Logan (Kanadas höchster Gipfel), Mt. St. Elias und einige weitere Gipfel dazwischen schuf. Deutlich wichtiger aber, das hieß: kein Wind. Wir machten das beste aus unserer schweren Situation, bestiegen einen an unser Camp angrenzenden Gipfel und zerlegten ein wenig Powder, der eigentlich unter keinen Umständen im Spätjuni in der nördlichen Hemisphäre hätte sein dürfen.
Der nächste Tag brach bewölkter an, mit dem Versprechen, dass eine schwaches Frontal-Systems durch das Gebiet drücken sollte. Zelte ausgepackt, Trapeze angeschnallt, Biere in der Hand, warteten wir auf das große Event. Eine geisterhafte Wolkenwand rollte das Plateau hinauf, verdüsterte jegliche Sicht und brachte einen leichten aber stetigen Wind mit sich. Das war meine erste Chance, den 15m Manta II auszuprobieren, den mir gnädigerweise Jim geliehen hatte, der, wie ich mir ausmalte, gerade Nadeln in mein Voodoo-Puppen-Abbild stach als er eine Pause beim Bau seines neuen Hauses machte. Raueis wuchs auf allem, als wir durch den Nebel rasten, nur mit dem begleitenden Geräusch von pfeifenden Kite-Schirmen und albernem Gelächter. Ich verlor das Zeitgefühl, lediglich meine schreienden Beine erinnerten mich daran, dass Couch-Surfen definitiv nicht als Ausdauertraining zählt. Letztendlich hoben sich die Wolken und mit ihnen der Wind. Es ist unmöglich, das wunderbare Gefühl zu beschreiben, das man bekommt, wenn man nur an einem flüsternden Kite angebunden, durch den Nebel gleitet. Überflüssig zu sagen, dass ich jedem empfehle, das zumindest einmal zu machen.
Die folgenden Tage währen auch als episch zu bezeichnen gewesen, währen sie nicht durch ihre Vorgänger in den Schatten gestellt worden. Neue Farben, mehr Wind und der stylishste mantaunterstützte Switch Shifty Shitter Gap den ich je gesehen habe.
Vielen Dank an Sian, Lance, Bronwyn und Donjek für Fahrt nach oben, Camp und gute Gesellschaft und an Jim and Cath von Kite Yukon für die Leihgabe der Kites und dafür, dass sie mich nicht ins Gesicht geschlagen haben, als ich ihnen Bilder von dem Trip zeigte.
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